Liaison Chanson 

Melancholische Liebeslieder, mitreißende Songs und kritische Texte: Mit Liaison Chanson präsentieren meine Musiker und ich einige der schönsten Werke bekannter Chansonniers in eigener Interpretation sowie überraschende Einblicke in das Leben der Künstler. Bereichert wird das Programm durch zahlreiche Anekdoten, die auch die Entstehung und Hintergründe der Lieder auf humorvolle Weise beleuchten. 

Die meisten der Chansons werden als Cover in deutscher Sprache vorgetragen, wodurch die mit ihnen verbundenen Erfahrungswelten auf besondere Weise spürbar werden und  
 - nicht ganz ohne Provokation - bewusst mit sprachlichen Grenzen gespielt wird. 

Aber auch live nach den Vorgaben des Publikums improvisierte Chansons sind Teil des Programms. Ein Chansonprojekt, das die großen Klassiker neu interpretiert und zugleich eine charmant-rebellische Reise in die Welt gesungener Geschichten …   

Liaison Chanson wurde im Jahr 2023 gemeinsam mit dem klassisch ausgebildeten Musiker Mykyta Sierov gegründet. Das Projekt wird seitdem mit weiteren exzellenten Musikern, wie Theresa Pfeffer, Andi Kuch und Richard Siedhoff kontinuierlich ausgebaut und entwickelt. 


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Bitte geh nicht fort / Ne me quitte pas

Jacques Brel

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Fernand


Jacques Brel

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Amsterdam


Jacques Brel

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Mathilde


Jacques Brel

Das schreibt die Presse über uns ...

Mehr als ein Chanson-Abend 

Frankfurter – Neue Presse; Bericht (gekürzt) vom 19.02.2024  

 

Der Belgier Jacques Brel gehört zu den bekanntesten Chansoniers überhaupt. Das Duo »Liaison Chanson« präsentierte am Samstagabend im ausverkauften Kesselhaus des »Theater Altes Hallenbad« in ihrem Programm »Jacques Brel en allemand« einige der schönsten Werke des gebürtigen Brüsselers - und dies durchweg auf Deutsch.
Wir hatten Lust, uns den Texten von Brel auf eine andere Art und Weise zu nähern«, sagte Sänger und Moderator Thomas Grysko, der von Mykyta Sierov am Klavier hervorragend begleitet wurde. Vor fünf Jahren kamen der Musikwissenschaftler aus Weimar und der aus der Ukraine stammende Pianist, der in Weimar Oboe und Klavier studiert hat, auf die Idee, einige Chansons Brels ins Deutsche zu übersetzen und neu zu arrangieren. Einige Texte übernahm das Duo von Liedermacher Klaus Hoffmann.

Dichter, Sänger und Kettenraucher
Während der Corona-Pandemie blieb den beiden, die sich in einem Improvisationstheater kennengelernt haben, viel Zeit, das Programm immer wieder zu überarbeiten. Diese intensive Arbeit hat sich ausgezahlt. Schon der Auftakt des Duos mit ihrer Interpretation des Brel-Klassikers »Amsterdam« begeisterte die Besucher.

Thomas Grysko entpuppte sich als geradezu kongenialer Interpret der Brel-Songs, wobei er mit seiner Intensität und seiner Ausstrahlung ebenso faszinierte wie mit seiner Stimme. Nicht minder grandios war das Klavierspiel von Mykyta Sierov, der weit mehr als nur ein Begleiter von Grysko war.

Doch das Programm des Duos ist mehr als nur ein Chanson-Abend. Zwischen den Brel-Chansons gab Grysko einen tiefen Einblick in das Leben von Brel, den er so beschrieb: »Er war ein Abenteurer, der sich sein Leben im Alltagstrott nicht vorstellen konnte. Er war Dichter, Sänger, Flieger und Kettenraucher.«

Gekonnt war die Zusammenstellung des musikalischen Programms. Aus den über 200 Brel-Kompositionen hat das Duo neben bekannten Liedern, wie »Brüssel«, »Fernand« oder »Marieke« auch Stücke aus den Anfangsjahren Brels in Paris ausgewählt, wo dieser teilweise keine Wohnung hatte und durch Bars tingelte, bevor mit einem Auftritt im Konzerthaus Olympia 1961 dessen »fünf goldenen Jahre« begannen.

Die Bandbreite der Themen, die Brel in seinen Songs aufgriff, war groß, reichte von Liebes-, Sehnsuchts- und Abschiedsliedern bis hin zu kritischen Songs über die von ihm nicht gerade geliebten Flamen und Deutschen. Zwischen den Brel-Chansons spielte Mykyta Sierov auf dem Klavier zwei Eigenkompositionen. Bei »Sommerregen« ließ der Pianist zunächst einzelne Regentropfen erklingen, gefolgt von einem Platzregen samt Donner.

Auch ihre gemeinsamen Wurzeln aus dem Improvisationstheater brachte das Duo den Besuchern näher. Aus den drei von Besuchern zugerufenen Wörtern wie »Hallenbad« als Songthema sowie Fuchs als erstes und »Lüge« als letztes Wort des Liedes entstand ein spontaner Song, wobei Sierov auf dem Klavier einen Mix mit Anleihen bei Ragtime und Boogie-Woogie spielte.

Es wurde herzlich gelacht und der Beifall wollte kein Ende nehmen. »Die Chansons von Jacques Brel waren oft auch ein Rückblick auf sein Leben«, sagte Grysko am Ende des so intensiven Abends, der zunächst so endete wie er begann: Noch einmal sang und spielte »Liaison Chanson« »Amsterdam«, um nach nicht enden wollenden rhythmischen Klatschen auf die Bühne zurückzukehren.

»Da ihr uns nicht loswerden wollt, machen wir den Rausschmeißer gemeinsam«, meinte Grysko, verteilte den Text von »La mer«, geschrieben 1943 von Charles Trenet und von Brel interpretiert. So wurden die Besucher zu einem großen Chor und es gab anschließend viel Lob für diesen außergewöhnlichen Chanson-Abend. »Es ist gut, dass wir in Friedberg für so etwas das Alte Hallenbad haben«, meinte ein Besucher und Sierov bekannte: »Ein tolles Publikum, wir haben uns hier so wohl gefühlt.« Das war zu spüren. 

Quelle: https://www.fnp.de/lokales/wetteraukreis/mehr-als-ein-chanson-abend-92842170.html

Anfragen unter: thomas.grysko@posteo